Für eine abschließende Diagnose sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Kenntnis und Verstehen der folgenden Themen geben Ihnen ein besseres Gesamtbild der Situation des Patienten.
Alter
Kinder unter zwei Jahren können an allergischen Erkrankungen leiden, obwohl sie geringere Konzentrationen von allergenspezifischen IgE-Antikörpern zeigen als ältere Personen.
Grad der Atopie
Patienten mit einer familiären Veranlagung für eine Allergie haben ein höheres Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Der Großteil der allergischen Kinder hat jedoch nicht allergische Eltern.
Allergenbelastung
Berücksichtigen Sie alle Sensibilisierungen, auch wenn nur ein oder wenige Allergene zum Zeitpunkt der Untersuchung wichtig erscheinen. Verschiedene Sensibilisierungen können sich summieren, und es kann durchaus die unwahrscheinlichste Sensibilisierung sein, die zur Entwicklung von Symptomen führt. Polysensibilisierungen zeigen ein höheres Risiko für eine Entwicklung einer schweren allergischen Erkrankung an.
Art des sensibilisierenden Allergens
Einige Allergene (z. B. Erdnuss und Baumnüsse) werden als besonders gefährlich erachtet, da sie häufiger schwere Symptome, wie z. B. Anaphylaxie und Asthma, hervorrufen können.
Vorherige Symptome
Wenn der Patient bereits Symptome wie Ekzem, Asthma und/oder Anaphylaxie in der Vergangenheit gezeigt hat, dann müssen selbst geringe IgE-Antikörperkonzentrationen berücksichtigt werden.
Andere auslösende Faktoren
Bakterielle und virale Infektionen sowie Umweltverschmutzung können häufig bei allergischen Patienten Symptome auslösen.
Das Einbeziehen der voranstehenden Aspekte in Verbindung mit der Anamnese und der körperlichen Untersuchung ergibt eine sehr genaue Allergieuntersuchung, die ein sehr informatives Gesamtbild widergibt. Das ImmunoCAP spezifische IgE Testergebnis stellt eine sichere und wissenschaftliche Grundlage für korrekte Diagnose, Prognose und Nachsorge des allergischen Patienten dar.